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BOOM CRD: Ist es wirklich so effektiv wie versprochen?

Kann ein kleines Tool am Resonanzfell den Bassdrum-Sound tatsächlich deutlich fetter machen? Genau dieser Frage geht Dirk Brand in diesem Gearcheck nach. Im Mittelpunkt steht der BOOM CRD – Compound Resonance Driver von Sonic ReVision, ein Bassdrum-Tool, das vor allem die tiefen Frequenzen der Bassdrum positiv beeinflussen und für mehr Low End und einen fokussierteren Sound sorgen soll.

Aufmerksam wurde Dirk auf den BOOM CRD bei der European Drum Show. Nach einer ersten Vorführung war seine Neugier geweckt: Wie groß kann der klangliche Unterschied tatsächlich sein, wenn an der Bassdrum selbst weder Felle noch Stimmung oder Dämpfung verändert werden?

Das Konzept des BOOM CRD ist ebenso ungewöhnlich wie einfach. Ein zusätzliches Resonanzelement wird mithilfe von Magneten am Resonanzfell der Bassdrum befestigt. Bohren, Schrauben oder andere Veränderungen an der Bassdrum sind dafür nicht erforderlich. Vereinfacht gesagt arbeitet damit ein zusätzliches kleines Resonanzfell mit dem eigentlichen Bassdrumfell zusammen. Ziel ist es, insbesondere die tiefen Frequenzen hervorzuheben und dem Bassdrum-Sound mehr Fundament und Fokus zu verleihen.

Im Gearcheck macht Dirk den direkten Praxistest. Zunächst hört Ihr seine Bassdrum vollständig ohne BOOM CRD. Anschließend wird das System montiert und unter möglichst identischen Bedingungen erneut aufgenommen. Dabei demonstriert Dirk beide für den Bassdrum-Sound wichtigen Spielweisen: einmal mit dem Beater, der nach dem Schlag vom Fell zurückkommt, und einmal mit in das Fell gedrücktem Beater.

Neben einzelnen Bassdrum-Schlägen hört Ihr den Unterschied auch innerhalb verschiedener Grooves und in direkten A/B-Vergleichen. So könnt Ihr selbst beurteilen, wie stark sich der BOOM CRD auf Low End, Resonanz, Fokus und den gesamten Charakter der Bassdrum auswirkt.

Zusätzliche Möglichkeiten bieten die sogenannten „Mod Attachments“. Dirk probiert sowohl den „Fat Cap“ als auch den „Slap Cap“ aus und zeigt, wie sich damit der Charakter des BOOM CRD weiter verändern lässt. Dadurch entstehen unterschiedliche Varianten des Bassdrum-Sounds, ohne dass dafür Felle gewechselt oder Veränderungen an der Trommel vorgenommen werden müssen.

Doch funktioniert das Ganze auch mit einer gedämpften Bassdrum? Um genau das herauszufinden, wiederholt Dirk seinen Vergleich zusätzlich mit einem Dämpfungskissen in der Bassdrum. Auch hier hört Ihr die verschiedenen Varianten mit und ohne BOOM CRD sowie mit unterschiedlichen Beater-Techniken im direkten Vergleich.

Wie groß ist der Unterschied tatsächlich? Bringt der BOOM CRD einer Bassdrum hörbar mehr Low End oder lässt sich ein vergleichbares Ergebnis auch mit Fellwahl, Stimmung und Dämpfung erreichen?

Wie bekommt Ihr Euren bevorzugten Bassdrum-Sound hin? Arbeitet Ihr klassisch mit Kissen oder anderer Dämpfung oder wäre ein System wie der BOOM CRD für Euch eine interessante Alternative?

Hört Euch die verschiedenen A/B-Vergleiche am besten mit guten Kopfhörern oder Lautsprechern an und schreibt uns anschließend Eure Meinung und Eure Erfahrungen in die Kommentare. Wir sind gespannt, wie Ihr die Unterschiede wahrnehmt.

🛠️ Hinweis: Der vorgestellte BOOM CRD wurde Dirk von Sonic ReVision kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Gearcheck erfolgte unabhängig und ohne inhaltliche Vorgaben seitens des Herstellers.

🎧 Weitere Gearchecks und Interviews im Schlagabtausch-Podcast:

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