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Warum kennt diese Drumfelle kaum jemand? – Res-O-Two Drum Heads Gearcheck

Kann ein anderes Fellmaterial den Klang des Schlagzeugs spürbar verändern? Genau dieser Frage geht Dirk Brand in diesem Gearcheck nach. Im Mittelpunkt stehen die eher seltenen Res-O-Two Drum Heads von Ronn Dunnett, die in Zusammenarbeit mit Remo entwickelt wurden und sich in einem entscheidenden Punkt von den klassischen Tomfellen unterscheiden.

Ronn Dunnett ist vielen Schlagzeugerinnen und Schlagzeugern vor allem als renommierter Snare-Drum-Bauer bekannt. Seine handgefertigten Instrumente genießen weltweit einen hervorragenden Ruf und sind für ihre hohe Verarbeitungsqualität sowie ihre durchdachten technischen Details bekannt. Weniger bekannt ist allerdings, dass Dunnett vor einigen Jahren gemeinsam mit Remo eine eigene Fellserie entwickelte.

Die Res-O-Two Drum Heads basieren nicht auf dem üblichen Mylar-Material, wie es bei den meisten Schlagzeugfellen verwendet wird. Stattdessen setzte Ronn Dunnett auf Typon-Material, das aus dem Bereich der Paukenfelle stammt. Seine Idee: ein Fell mit größerer Stimmstabilität, erweitertem Stimmumfang und einer besonders sensiblen Ansprache.

In diesem Gearcheck montiert Dirk Brand die Dunnett Res-O-Two Felle auf ein Pearl Masters Maple Reserve Drumset und zeigt den kompletten Prozess vom Fellwechsel bis zur finalen Stimmung. Dabei wird nicht nur der Klang vor und nach dem Umbau verglichen, sondern auch die Frage untersucht, wie sich das spezielle Material auf Ansprache, Resonanz und Spielgefühl auswirkt.

Zum Einsatz kommen Res-O-Two Felle auf den Toms in den Größen 10″, 12″, 14″ und 16″. Parallel dazu wird auch die Bassdrum überarbeitet. Hier ersetzt ein Remo SMT Clear Fell das bisher verwendete Evans EMAD, um einen zusätzlichen Klangvergleich zu ermöglichen.

Besonders interessant ist dabei der direkte Eindruck während des Stimmens. Dirk hatte die Felle über Jahre hinweg im Keller liegen und sie beinahe vergessen. Umso spannender ist die Frage: Reagieren die Res-O-Two Drum Heads tatsächlich anders als herkömmliche Tomfelle und lassen sich die klanglichen Besonderheiten im direkten Vergleich nachvollziehen?

Im Video nimmt Euch Dirk Schritt für Schritt durch seinen Stimmprozess mit. Dabei verzichtet er bewusst auf Hilfsmittel wie den Tune-Bot und verlässt sich ausschließlich auf sein Gehör und seine langjährige Erfahrung als Drummer. So entsteht ganz nebenbei ein authentischer Einblick in die Praxis des Drumtunings.

Neben den technischen Eigenschaften spielt natürlich auch der persönliche Geschmack eine Rolle. Genau deshalb gibt es in diesem Gearcheck zahlreiche Hörbeispiele sowohl einzelner Trommeln als auch des gesamten Drumsets und das auch im musikalischen Kontext.

🛠️ Hinweis: Der Test erfolgte unabhängig und ohne Vorgaben seitens des Herstellers.

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